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Tötungsstationen (Perreras) in Spanien

Aktualisiert: 13. Apr. 2024


Verzweifelte Hunde verschiedener Rassen hinter den Gittern einer Tötungsstation in Spanien, symbolisch für Vernachlässigung und die dringende Notwendigkeit für Hilfe

In Spanien, einem Land bekannt für seine lebhafte Kultur und malerische Landschaften, gibt es eine dunkle Seite, die oft von Touristen und selbst von Einheimischen übersehen wird: die Perreras, oder Tötungsstationen. Diese Einrichtungen, in denen jährlich Tausende von Hunden und anderen Tieren eingeschläfert werden, sind ein trauriges Zeugnis für die Missstände im Tierschutz.


Situation der Perreras


Perreras sind in ganz Spanien verbreitet und entstanden ursprünglich, um die Straßen von streunenden Tieren zu befreien. Viele dieser Einrichtungen sind überfüllt und unterfinanziert, was oft zu schlechten Lebensbedingungen für die Tiere führt. In vielen Fällen werden die Tiere nur wenige Tage oder Wochen behalten, bevor sie, oft aus Mangel an Platz oder Ressourcen, eingeschläfert werden.


Die Realität der Einschläferung


Die Entscheidung zur Einschläferung wird meist nicht aufgrund von Krankheit oder Aggressivität getroffen, sondern einfach aufgrund des Überangebots an Tieren und des chronischen Platzmangels in den Stationen. Dieser Umstand ist nicht nur eine Folge mangelnder finanzieller Mittel, sondern auch eines fehlenden gesellschaftlichen Bewusstseins für die Adoption und Sterilisation.


Auswirkungen auf das Tierwohl


Die Zustände in vielen Perreras sind erschütternd. Tiere, die oft aus gesundheitlichen oder verhaltensbedingten Gründen schwer vermittelbar sind, leiden am meisten. Die psychologischen und physischen Folgen dieser Vernachlässigung sind gravierend und führen zu einem Teufelskreis aus Misshandlung und Tod.


Initiativen und Lösungsansätze


Es gibt zahlreiche Organisationen und Initiativen, die sich für die Verbesserung der Bedingungen in den Perreras einsetzen. Dazu gehören Aufklärungskampagnen über die Bedeutung der Tieradoption und der Sterilisation, die Renovierung von Einrichtungen sowie die Förderung von Gesetzesänderungen, die ein humaneres Vorgehen in Perreras vorschreiben.


Schlussfolgerung


Die Existenz und der Zustand der Perreras in Spanien ist ein dringendes Problem, das sowohl national als auch international mehr Aufmerksamkeit benötigt. Es ist eine moralische Pflicht, nicht nur die Bedingungen in diesen Einrichtungen zu verbessern, sondern auch das Bewusstsein und die Verantwortlichkeit der Gesellschaft als Ganzes zu erhöhen.


 
 
 

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